DER RÄDERKOMPASS 2018/2019 - page 234

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6.2 |
Das Rad als ein Sicherheitsteil darf keine Risse,
Brüche, Verformungen, starke Rostbildungen,
übermäßige Abnutzungserscheinungen oder
ähnliche Fehler aufweisen. Entsprechende Teile
müssen ersetzt und verschrottet werden. Auch
im Falle eines vermuteten Schadens, z. B. durch
ein tiefes Schlagloch oder durch ein überfahre-
nes Hindernis, ist das betreffende Teil zu erset-
zen.
6.3 |
Der Ersatz muss durch ein Rad erfolgen, das ab-
solut identische Merkmale aufweist.
Typische Fehler oder Schäden, die einen Ersatz
des Rades erforderlich machen:
Risse in der Radschüssel. Hier können vor al-
lem der Bolzenlochbereich oder der Bereich
um die Belüftungslöcher betroffen sein.
Verformungen sowie anormale Eindrücke
oder Setzerscheinungen im Bolzensitzbe-
reich.
Verbogene oder verformte Felgenhörner
(allgemein durch Stöße gegen Hindernisse).
Undichtigkeiten, hervorgerufen durch Mikro-
risse in der Felge oder durch Verschleiß und
Absätze in der Berührungsfläche zwischen
Reifen und Felge.
Übermäßiger Verschleiß in der Kontaktfläche
zur Radnabe oder an den Felgenhörnern.
Starke Rostbildung an der Felge oder im
Bereich der Belüftungslochkanten.
6.4 |
Jegliche technische Änderung an Rädern ist un-
zulässig.
Beschädigte oder verformte Räder dürfen nicht
repariert werden, weder durch Erhitzen, noch
durch Schweißen oder durch Hinzufügen oder
Entfernen von Material.
Es besteht die Gefahr eingeschränkter
Lebensdauer oder vorzeitigen Ausfalls.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM RAD
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