DER RÄDERKOMPASS 2018/2019 - page 233

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5 MONTAGE DER RAD-
ODER NABENKAPPEN
6 DEMONTAGE DES RADES
UND ÜBERPRÜFUNG
• Mittenlochdurchmesser
• Bolzenlochdurchmesser
• Anzahl und Form der Bolzenlöcher
• Einpresstiefe
• Typ und Art der Schrauben oder Muttern
• Felgenabmessung
• Rad/Fahrzeugzuordnung (Fahrzeugmodell,
-motorisierung, Baujahr etc.)
4.3 |
Alle Befestigungselemente wie Radmuttern und
Radschrauben in Kegel- oder Kugelausführung,
sowie spezielles Anbauzubehör für Stahl- oder
Leichtmetallräder, müssen genau zu dem zu
montierenden Rad passen. Jede falsche Zuord-
nung von Teilen (verschiedene Typen, unter-
schiedliche Form, verschiedene Länge) kann ein
Lösen der Schrauben/Muttern oder den Ausfall
des Rades verursachen.
Es besteht die Gefahr, ein Rad zu verlieren.
Unfallgefahr!
4.4 |
Die Gewinde von Radmuttern und –schrauben
können zur Vorbeugung gegen Rost leicht ein-
geölt werden. Eine zu starke Schmierung muss
vermieden werden.
Eine übermäßige Schmierung kann zum
Lösen des Rades führen.
4.5 |
Die Schrauben oder Muttern aller Scheibenräder
müssen mit dem in den Bedienungsanleitungen
der Fahrzeughersteller geforderten Anzugs-
drehmoment befestigt werden. Es wird empfoh-
len, einen Drehmomentschlüssel zu verwenden,
und die Radschrauben schrittweise und nicht in
einem Durchgang anzuziehen.
Übermäßiges Anziehen der Befestigungsele-
mente kann zu Verformungen der Radschüs-
sel oder zu Ausfällen der Schrauben oder
Muttern führen.
Unzureichendes Anziehen kann zum Lösen
des Rades führen.
4.6. |
Die richtige Befestigungsreihenfolge ist kreuz-
weise über die Radmitte: Erst eine Schraube/
Mutter anziehen, dann die gegenüberliegende
oder die am weitesten entfernte.
Anziehen im Uhrzeigersinn oder gegen den
Uhrzeigersinn kann zu Verformungen der
Radschüssel und zu Vibrationen führen.
4.7 |
An einem neuen Fahrzeug und bei jedem Rad/
Reifenwechsel ist es unbedingt erforderlich, das
Anzugsdrehmoment nach ca. 50-100 kmFahrleis-
tung zu überprüfen und, falls nötig, die Radschrau-
ben erneut bis zum richtigenWert anzuziehen.
Unzureichendes Anziehen kann zum Lösen
des Rades führen.
5.1 |
Die Montage der Rad- oder Nabenkappe sollte
keine übermäßigen Kräfte erfordern, die zu Be-
schädigungen der Radlackierung führen könnten.
 
Gefahr von Korrosion.
5.2 |
Die Radkappemuss in der richtigen Position zum
Ventil angebracht werden, um Schäden amVen-
til oder das Verbiegen des Ventils zu vermeiden.
5.3 |
Der ordnungsgemäße Festsitz der Radkappe ist
zu überprüfen, um ihren eventuellen Verlust und
einen Hitzestau an der Bremse zu vermeiden.
6.1 |
Folgen Sie den Anweisungen des Fahrzeugher-
stellers bezüglich der Demontage der Rad/Rei-
feneinheit.
Alle Einzelteile sind nach der Demontage gründ-
lich zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie
in gutem Zustand sind und keine Fehler oder
Schäden aufweisen.
ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM RAD
1...,223,224,225,226,227,228,229,230,231,232 234,235,236,237,238,239,240
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